Berufserfahrung & ein kurzes Interview mit mir :)

Ausbildung:

  • Diplom- Kinderkrankenschwester (Universitäts-Klinikum Graz)
  • Studium der Kommunikationswissenschaften, Schwerpunkt Gesundheitskommunikation  (BA, Universität Salzburg)
  • Dipl. Persönlichkeitstrainerin (PF Rosenheim)
  • Systemisches Coaching und Teamcoaching (CAS St. Gallen)
  • 2015 - 2018: Dipl. psychologische Beraterin nach den Prinzipien der Logotherapie und Existenzanalyse: Sinnzentrum Salzburg
  • Berechtigung zur Ausübung des Gewerbes der Lebens- und Sozialberatung seit 2018
  • Zertifizierter DBT Skillstrainerin nach Marsha Lineham (Alice Sendera)
  • Ausbildung in wertorientierte Persönlichkeitsbildung ("Wertimaginationen")(Prof. Uwe Böschemeyer)
  • Böschemeyer - Institut für Existenzanalyse und Logotherapie (boeschemeyer.at)
  • Laufende  Supervision

 

Berufserfahrung:

Lebenserfahrung:
  • Lebensgemeinschaft 
  • 1 Tochter, 23
  • Hund "Koko"
  • Hobbies: Fotografie, Malerei; Kunst, Kreativität, Bücher, Kajak

Literatur: (Auszug)

  • Wie wirklich ist die Wirklichkeit? (P. Watzlawick)
  • Das Drama des begabten Kindes. (A. Miller)
  • Werte als Wegweiser (U. Böschemeyer)
  • Die hellen Farben der Seele (U. Böschemeyer)
  • Trotzdem ja zum Leben sagen...(V. Frankl)
  • Selbstmitgefühl (K. Neff)

 

Wie kommst Du zum Beruf der psychologischen Beraterin?

 

Technisch gesehen hat mich mein Lebensweg über das Studium der Kommunikationswissenschaften  hierhergebracht. Das spannende ist ja, das wir im Grunde wirklich ständig kommunizieren. Mit uns selbst, mit anderen, und davon abhängig stehen wir in einer guten oder weniger guten Beziehung - zu uns, zu Anderen oder zum Leben.  Im Grunde aber habe ich mich schon immer mit den tieferen Fragen des Lebens beschäftigt, und in der Ausbildung zur psychologischen Beraterin in der Logotherapie viele Antworten gefunden.  Die Logotherapie habe ich als meine Ausrichtung gewählt, da  Beratung für mich, neben der psychologischen Kompetenz, einen philosophischen Ansatz, kombiniert mit einer klaren, humanistischen Wertehaltung braucht. 

  

Was für Erfahrung bringst Du mit um Menschen zu beraten?

 

Abgesehen von meiner Berufserfahrung - die weiter unten zu finden ist: Ich habe Familie,  kenne die Sorgen um Kinder, um Beziehungskrisen, Familienthemen, Stress, Gesundheit  und die Frage:  Warum ich, warum jetzt, warum nicht anders?  Ein Weg der Selbsterfahrung liegt hinter - und selbstverständlich vor mir. 

 

Welche Methoden wendest Du an?

 

Ich bin in meiner Ausrichtung und Wertehaltung an der Logotherapie orientiert, und Frankls Lehren sehr dankbar. Viele Türen haben sich für mich geöffnet - andere konnte ich schließen. In meine Arbeit fließen dazu passende wertvolle Elemente aus der Achtsamkeitslehre, der achtsamkeitsbasierten Verhaltenstherapie und der Arbeit mit inneren Bildern, konkret mit der Wertimagination nach Prof. Uwe Böschemeyer ein. Letztere ist auch wiederum werteorientiert, Frankl stellt ja die Einstellungswerte in das Zentrum seiner Arbeit, ins Zentrum seines Menschenbildes. Die Ausrichtung auf Werte bestimmt auch alle meine methodischen Anwendungen.

  

Welche Werte vertrittst Du in der Beratung?

 

In der Beratung nehme ich eine unvoreingenommene Haltung allen mir von Klienten angebotenen Themen gegenüber ein!  Ich bin in der Beratung natürlich immer auch Mensch. Empathie, Aufrichtigkeit, Respekt, Toleranz, Zuversicht und Verantwortung sind mir generell wichtige Werte - die ich auch lebe. Wenn ich das Gefühl habe, ich komme in der Beratung nicht weiter, überweise ich Klienten auch zu Therapeuten. Gesunder Humor ist mir auch in der Beratung wichtig, ein wesentlicher Wert der uns oft auf Distanz zu schwierigen Themen bringen kann. 

 

Bist Du spirituell veranlagt?

 

Ja, ich glaube an einen uns alle verbindenden Geist. Was Viktor Frankl mit seiner "geistigen Person" gemeint hat, ist etwas Geistiges, heißt  da ist immer etwas ewig Gutes und Gesundes in uns allen, das unser wahres Selbst ausmacht. Spiritualität wird für mich dadurch zu etwas, was im Grunde nichts Anderes bedeutet, als Werte nicht nur vorzugeben, sondern sie auch authentisch zu leben.